Das Klima 

Das Klima des ligurischen Küstenstreifens ist eines der mildesten in Italien, da die kalten Nordwinde durch die Seealpen abgeschirmt werden. Die Sommer sind nicht zu heiß, die Winter frühlingshaft mild. Es gedeihen Palmen und Zitrusfrüchte, auch im Hinterland grünt und blüht es fast das ganze Jahr. Im Februar leuchten schon vom weitem die gelben Mimosenbäume. Die üppige Blütenpracht der subtropischen Vegetation gibt der Riviera zwischen Imperia und San Remo den Namen "Blumenriviera". 

Vom sommerlichen Hochbetrieb am Meer sind es nur wenige Kilometer bis zur Bergeinsamkeit auf den Höhen des ligurischen Apennin. In Ligurien ist alles auf engem Raum konzentriert. Es geht 2000 Meter hoch bis in die alpinen Regionen des Monte Saccarello und 2000 Meter tief ins Meer hinunter: das ist der Grund, warum im Golf von Genua Wale leben können. 

Ligurien steckt voller Gegensätze: Warum nicht vormittags in den Bergen wandern und von über 1000 Meter Höhe auf das glitzernde Imperia hinunterschauen und nachmittags im Meer baden oder das Plätschern der Wellen auf der Meerespromenade genießen? Wer will, schlendert Montag morgens über den Antikmarkt von Nizza, genießt nachmittags am Spiaggia d'Oro von Porto Maurizio einen Teller Spaghetti vongole und kann abends in einem der Strandcafés einen "Tango unterm Sternenhimmel" tanzen.